© Eisenhans - Fotolia.comTeilnahmeberechtigt an der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) sind grundsätzlich vertragsärztliche Leistungserbringer (d.h. niedergelassene Fachärzte,  Medizinische Versorgungszentren, ermächtigte Ärzte) sowie zugelassene Krankenhäuser.

Um an der ASV teilnehmen zu können, muss der Teilnahmewunsch für die entsprechenden Krankheitsbilder bzw. Leistungen beim zuständigen Erweiterten Landesausschuss unter Vorlage sämtlicher Anforderungen und Voraussetzungen angezeigt werden. In allen Bundesländern werden dafür Musterformulare bereitgestellt (siehe Übersicht der Erweiterten Landesausschüsse). Die Erweiterten Landesausschüsse prüfen den Teilnahmeantrag; erfolgt innerhalb von zwei Monaten kein Widerspruch, so wird die Teilnahme wirksam, das heißt es ist keine formale Teilnahmebestätigung nötig. Allerdings versenden die Erweiterten Landesausschüsse dennoch in der Regel eine Bestätigung, dass alle Voraussetzungen erfüllt sind.  Fordert der Erweiterte Landesausschuss Unterlagen nach, so ruht die Zweimonatsfrist, bis die angeforderten Dokumente eingereicht wurden.

Eine Regulierung des Zugangs zur ASV durch eine Bedarfsplanung (d.h. Begrenzung der Teilnehmerzahl) ist nicht vorgesehen. Einzig das Vorliegen der vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) definierten Qualifikationsanforderungen entscheidet, ob ein niedergelassener Arzt, ein MVZ oder ein Krankenhaus an der ASV teilnehmen kann.

Nach erfolgreicher Teilnahmeanzeige muss der Teamleiter eine ASV-Teamnummer bei der ASV-Servicestelle beantragen (mehr dazu auch unter Abrechnung). Bei dieser Meldung kann er auch zustimmen, dass das ASV-Team im online verfügbaren ASV-Verzeichnis veröffentlicht wird.